KOBOLD Instruments Inc • 1801 Parkway View Drive • 15205 Pittsburgh, PA • Tel: +1 412 788 2830 • E-mail: Bitte aktivieren Sie JavaScript • visit koboldusa.com
Konduktive Füllstandsüberwachung
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu konduktiven Niveauschaltern
Was ist ein konduktiver Niveauschalter?
Ein konduktiver Niveauschalter ist ein Grenzstandsensor, der an einer festgelegten Position in einem Tank, Behälter oder Rohr erkennt, ob eine elektrisch leitfähige Flüssigkeit vorhanden ist. Dazu erfasst er den leitfähigen Strompfad durch die Flüssigkeit zwischen einer Schaltpunktelektrode und einer Referenz- beziehungsweise Masseelektrode. Bei geeigneten Anwendungen kann auch die leitfähige Metallwand des Behälters als Referenz dienen. Erreicht die Flüssigkeit den Schaltpunkt, schließt sie den Messkreis und der Niveauschalter ändert seinen Ausgangszustand.
Konduktive Niveauschalter werden häufig für Hoch- und Niedrigstandalarme, als Überfüll- oder Trockenlaufschutz sowie zur automatischen Pumpen- und Ventilsteuerung eingesetzt. Da sie ohne bewegliche mechanische Teile arbeiten, ermöglichen sie bei vielen Flüssigkeiten eine zuverlässige und wartungsarme Grenzstanderfassung.
Welche Flüssigkeiten kann ein konduktiver Niveauschalter erfassen?
Ein konduktiver Niveauschalter kann elektrisch leitfähige Flüssigkeiten wie Wasser, Abwasser, wässrige Lösungen, Säuren, Laugen und zahlreiche Prozessflüssigkeiten erfassen. Auch viskose leitfähige Flüssigkeiten sind geeignet, sofern das Medium die für das Gerät angegebene Mindestleitfähigkeit erreicht. Nicht leitfähige Flüssigkeiten wie Öle, Kraftstoffe und die meisten organischen Lösungsmittel können den Messkreis nicht zuverlässig schließen und erfordern daher ein anderes Verfahren zur Füllstandsüberwachung.
Was sind elektrisch leitfähige Flüssigkeiten?
Elektrisch leitfähige Flüssigkeiten enthalten gelöste Ionen, die den Stromfluss ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise Wasser mit gelösten Salzen oder Mineralien, Säuren, Laugen und viele wässrige chemische Lösungen. Konduktive Niveauschalter nutzen diese Ionenleitfähigkeit, um zu erkennen, ob die Flüssigkeit eine Elektrode berührt.
Wie funktioniert ein konduktiver Niveauschalter?
Ein konduktiver Niveauschalter erkennt durch Auswertung des elektrischen Widerstands zwischen einer Schaltpunktelektrode und einer Referenz- beziehungsweise Masseelektrode, ob eine leitfähige Flüssigkeit einen definierten Schaltpunkt erreicht hat.
Im Behälter werden eine oder mehrere Schaltpunktelektroden auf Höhe der gewünschten Schaltpunkte installiert. Eine Referenz- beziehungsweise Masseelektrode, die normalerweise dauerhaft in die Flüssigkeit eintaucht, vervollständigt den Messkreis. Bei einem ausreichend leitfähigen, unbeschichteten Metallbehälter kann die Behälterwand als Referenz dienen. Tanks aus Kunststoff, Beton oder anderen nicht leitfähigen Materialien benötigen eine separate Referenzelektrode.
Das zugehörige Auswertegerät oder Elektrodenrelais legt zwischen Schaltpunkt- und Referenzelektrode eine niedrige Wechselspannung an. Erreicht die Flüssigkeit die Schaltpunktelektrode, stellt sie einen leitfähigen Strompfad her. Ein geringer Strom fließt und der elektrische Widerstand zwischen den Elektroden sinkt. Unterschreitet der Widerstand den eingestellten Schwellwert, ändert das Auswertegerät den Zustand seines Relais- oder Schaltausgangs. Die Wechselspannung verringert Elektrodenpolarisation, Elektrolyse und unerwünschte Oxidation.
Sinkt die Flüssigkeit unter die Schaltpunktelektrode, wird der leitfähige Strompfad unterbrochen und der Ausgang schaltet entsprechend der konfigurierten Schaltlogik. Je nach Anzahl und Anordnung der Elektroden ermöglicht das System eine Einpunkt-Grenzstanderfassung oder eine Min./Max.-Füllstandssteuerung.
Funktionsprinzip eines konduktiven Niveauschalters
Das Funktionsprinzip beruht auf der elektrischen Leitfähigkeit der Prozessflüssigkeit. Im Gegensatz zu einem Schwimmerschalter besitzt das konduktive Messsystem keine beweglichen Sensorkomponenten. Es erkennt, ob die Flüssigkeit einen leitfähigen Strompfad zwischen einer Schaltpunktelektrode und einer Referenz- beziehungsweise Masseelektrode hergestellt hat. In einem geeigneten unbeschichteten Metallbehälter kann die Behälterwand als Referenz dienen. Dieses Prinzip ermöglicht eine einfache, zuverlässige und wartungsarme Grenzstanderfassung.
Für welche Anwendungen eignen sich konduktive Niveauschalter?
Konduktive Niveauschalter dienen zur Grenzstanderfassung in elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten. Typische Funktionen sind Hoch- und Niedrigstandalarme, Überfüllschutz, Trockenlaufschutz sowie die automatische Steuerung von Pumpen oder Ventilen in Tanks, Behältern und Rohrleitungen.
Typische industrielle Anwendungen sind:
- Wasser- und Abwassertechnik: Überwachung von Wasser, Abwasser, Schlamm und Chemikaliendosierbehältern
- Chemische Industrie: Erfassung leitfähiger Säuren, Laugen und wässriger Prozesslösungen
- Lebensmittel- und Getränkeindustrie: Überwachung leitfähiger Produkte in Lager-, Misch- und Prozessbehältern unter Beachtung der Hygiene- und Materialanforderungen
- Pharmazeutische Produktion: Grenzstanderfassung in geeigneten leitfähigen Prozessflüssigkeiten unter Beachtung der Hygiene- und Validierungsanforderungen
- Kessel, Kühlsysteme und industrielle Versorgungseinrichtungen: Regelung von Flüssigkeitsständen sowie Schutz von Pumpen und anderen Betriebsmitteln
Die Prozessflüssigkeit muss die für den gewählten Niveauschalter oder das Auswertegerät angegebene Mindestleitfähigkeit erreichen. Öle, Kraftstoffe, die meisten organischen Lösungsmittel sowie hochreines oder deionisiertes Wasser sind in der Regel ungeeignet, sofern das Gerät nicht ausdrücklich für die jeweilige Anwendung ausgelegt ist.
Für eine anwendungsspezifische Beratung wenden Sie sich an unsere Experten. Wir unterstützen Sie bei der richtigen Auswahl und einer dauerhaft zuverlässigen Funktion.
Welche Vorteile bietet ein konduktiver Niveauschalter?
Konduktive Niveauschalter bieten eine einfache, zuverlässige und kostengünstige Lösung zur Grenzstanderfassung in elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten.
Die wichtigsten Vorteile:
- Keine beweglichen Sensorteile – dadurch geringer Verschleiß und minimaler Wartungsaufwand
- Schnelle Reaktion für zuverlässige Alarm- und Steuerfunktionen
- Geeignet für viele leitfähige Flüssigkeiten, darunter Wasser, Abwasser, Säuren, Laugen und wässrige chemische Lösungen
- Ein- oder Mehrelektrodenausführungen zur Grenzstanderfassung oder Min./Max.-Füllstandssteuerung
- Kompakte Bauformen für Einbausituationen mit begrenztem Platzangebot
- Flexible Integration mit Elektrodenrelais, Auswertegeräte, SPS, Pumpen, Ventile und Alarmsysteme
- Anpassung an unterschiedliche Prozessbedingungen durch die geeignete Auswahl von Elektroden- und Isolationswerkstoffen
- Kostengünstiger Einsatz für Überfüllschutz, Trockenlaufschutz, Pumpensteuerung sowie automatische Befüll- und Entleerprozesse
Welche Einschränkungen haben konduktive Niveauschalter?
Konduktive Niveauschalter arbeiten bei geeigneten Flüssigkeiten zuverlässig. Bei Auswahl und Installation sind jedoch folgende Einschränkungen zu beachten:
- Sie erfassen nur Flüssigkeiten mit ausreichender elektrischer Leitfähigkeit. Öle, Kraftstoffe, die meisten organischen Lösungsmittel und sehr reines Wasser lassen sich in der Regel nicht zuverlässig detektieren.
- Isolierende Ablagerungen wie Kalk oder kristallisierte Stoffe können die Elektrode bedecken und das Schalten verhindern. Leitfähige Ablagerungen, Produktbrücken oder leitfähiger Schaum können ein vorzeitiges oder fehlerhaftes Schalten verursachen.
- Aggressive Medien können ungeeignete medienberührte Teile korrodieren. Die Werkstoffe von Elektrode, Isolation, Dichtung und Prozessanschluss müssen daher chemisch mit der Flüssigkeit verträglich sein.
- Der Messkreis benötigt eine Referenz- beziehungsweise Masseelektrode oder eine geeignete leitfähige Behälterwand. Bei nicht leitfähigen Behältern ist eine separate Referenzelektrode erforderlich.
- Konduktive Niveauschalter erfassen Grenzstände; sie liefern keine kontinuierliche Füllstandsmessung.
- Flüssigkeiten nahe der Mindestleitfähigkeit des Geräts werden möglicherweise nicht zuverlässig erfasst. In diesem Fall muss die Schaltempfindlichkeit – sofern einstellbar – korrekt konfiguriert und die zuverlässige Funktion unter realen Prozessbedingungen geprüft werden.
Die richtige Werkstoffauswahl, eine geeignete Elektrodenpositionierung und eine bedarfsgerechte Reinigung tragen zu einem dauerhaft zuverlässigen Betrieb bei.
Was bedeutet µS/cm bei der konduktiven Füllstandsüberwachung?
Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm) ist eine Einheit der elektrischen Leitfähigkeit. Sie gibt an, wie gut eine Flüssigkeit elektrischen Strom leitet, und ist daher ein wichtiges Auswahlkriterium für konduktive Niveauschalter.
Die Prozessflüssigkeit muss die für den gewählten Niveauschalter oder das Auswertegerät angegebene Mindestleitfähigkeit erreichen oder überschreiten. Beträgt die geforderte Mindestleitfähigkeit beispielsweise 20 µS/cm, erzeugt eine Flüssigkeit unterhalb dieses Wertes möglicherweise kein zuverlässiges Schaltsignal. Da sich die Leitfähigkeit mit Temperatur und Zusammensetzung ändern kann, ist der niedrigste unter realen Prozessbedingungen zu erwartende Wert zu berücksichtigen.
Welche Art der elektrischen Leitfähigkeit wird bei der konduktiven Grenzstanderfassung genutzt?
Die konduktive Grenzstanderfassung beruht auf elektrolytischer beziehungsweise ionischer Leitfähigkeit. In einer Flüssigkeit transportieren gelöste Ionen den elektrischen Strom zwischen Schaltpunkt- und Referenzelektrode.
- Elektronische Leitfähigkeit tritt hauptsächlich in Metallen und anderen leitfähigen Feststoffen auf, in denen Elektronen den Strom leiten.
- Elektrolytische Leitfähigkeit tritt in Flüssigkeiten mit beweglichen Ionen auf und ist das für konduktive Niveauschalter maßgebliche Prinzip.
- Halbleiterleitfähigkeit tritt in Halbleitermaterialien auf. Dort wird die Leitfähigkeit durch die Bewegung von Elektronen und Defektelektronen bestimmt und in zahlreichen elektronischen Bauelementen genutzt.
Für ein zuverlässiges Schalten muss die Flüssigkeit genügend bewegliche Ionen enthalten, um die Mindestleitfähigkeit des ausgewählten Geräts zu erreichen.
Welche Druck- und Temperaturbereiche sind für leitfähige Füllstandsschalter verfügbar?
Die zulässigen Prozessdrücke und -temperaturen hängen von Modell, Elektrodenausführung, Prozessanschluss, Dichtung, Isolation und Werkstoffen ab. Konduktive Niveauschalter sind für Anwendungen von drucklosen Tanks bis zu Druckbehältern sowie von Umgebungstemperatur bis zu erhöhten Prozesstemperaturen erhältlich.
Je nach KOBOLD-Modell sind unter anderem folgende Einsatzgrenzen verfügbar:
- Prozessdruck: von drucklosen Anwendungen bis 30 bar
- Prozesstemperatur: bis 150 °C; ausgewählte Ausführungen eignen sich für Reinigungsprozesse mit erhöhten Temperaturen, beispielsweise CIP
Prüfen Sie im Datenblatt stets die genauen Grenzwerte des gewählten Modells für Druck, Temperatur, Leitfähigkeit und Werkstoffe. Sämtliche Prozessbedingungen müssen innerhalb der angegebenen Einsatzgrenzen liegen
Welche Arten konduktiver Niveauschalter gibt es?
Konduktive Niveauschalter sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, passend zur benötigten Anzahl von Schaltpunkten, Behältergeometrie, Einbauart und Steuerungsfunktion.
Häufige Ausführungen sind:
- Konduktive Einpunkt-Niveauschalter für einen Hoch- oder Niedrigstandalarm, Überfüllalarm, Trockenlaufalarm oder Steuerungspunkt
- Konduktive Mehrpunkt-Niveauschalter mit mehreren Elektroden für mehrere Schaltstände oder eine abgestufte Pumpen- und Ventilsteuerung
- Einkanal-Auswertegeräte, die einen Elektrodenkreis überwachen und eine Schaltfunktion bereitstellen
- Mehrkanal-Auswertegeräte, die mehrere Elektrodenkreise überwachen und unabhängige Schaltfunktionen bereitstellen
Zu den Elektrodenausführungen gehören starre Stabelektroden, hängende Seilelektroden sowie austauschbare oder auf Länge zugeschnittene Elektroden. Die am besten geeignete Ausführung richtet sich nach Tankhöhe, Einbauposition, Flüssigkeitsbewegung, Ablagerungen, Druck, Temperatur und chemischer Beständigkeit.
Anzahl der Elektroden, Kanäle und Ausgänge sowie Prozessanschlüsse und Einbaumöglichkeiten unterscheiden sich je nach Modell.
Aus welchen Hauptkomponenten besteht ein konduktives Niveauschaltersystem?
Ein konduktives Niveauschaltersystem nutzt Elektroden, die leitfähige Prozessflüssigkeit, ein Auswertegerät oder Relais und einen Ausgangskreis, um einen definierten Flüssigkeitsstand zu erfassen und ein Steuersignal zu erzeugen.
Zu den Hauptkomponenten gehören:
- Schaltpunktelektrode: Sie wird am gewünschten Schaltpunkt installiert und stellt den elektrischen Kontakt zur Flüssigkeit her. Elektrodenwerkstoffe wie Edelstahl, Titan oder Hastelloy werden passend zum Prozessmedium und zu den Betriebsbedingungen ausgewählt.
- Referenz- beziehungsweise Masseelektrode: Sie vervollständigt den Messkreis. Eine geeignete leitfähige Metallwand des Behälters kann als Referenz dienen; nicht leitfähige Behälter benötigen eine separate Referenzelektrode.
- Leitfähige Prozessflüssigkeit: Sie bildet beim Erreichen des Schaltpunkts den ionischen Strompfad zwischen Schaltpunkt- und Referenzelektrode.
- Auswertegerät oder Elektrodenrelais: Es legt eine niedrige Messwechselspannung an, wertet Strom beziehungsweise Widerstand zwischen den Elektroden aus und schaltet den Ausgang beim Erreichen des eingestellten Schwellwerts.
- Ausgangskreis: Er überträgt das Schaltsignal an Pumpen, Ventile, Alarme, Anzeigen, SPS oder andere Automatisierungseinrichtungen.
Benötigt ein konduktiver Niveauschalter Wartung?
Konduktive Niveauschalter sind im Allgemeinen wartungsarm, da sie keine beweglichen Sensorteile besitzen. Sie sind jedoch nicht in jeder Anwendung vollständig wartungsfrei. Prüfen Sie die Elektroden regelmäßig auf Kalk, Ablagerungen, Kristallisation oder Korrosion und reinigen Sie sie bei Bedarf. Das geeignete Intervall richtet sich nach Prozessmedium und Betriebsbedingungen. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Funktionen wie Überfüll- und Trockenlaufschutz empfiehlt sich eine regelmäßige Funktionsprüfung.
Wie wird ein konduktiver Niveauschalter richtig installiert?
Konduktive Elektroden werden üblicherweise von oben in einen Tank oder Behälter eingebaut, wobei jede Elektrode am gewünschten Schaltstand endet. Je nach Modell kann auch ein seitlicher oder schräger Einbau möglich sein. Beachten Sie die Herstellerangaben und positionieren Sie die Elektroden mit ausreichendem Abstand zu Einfüllstrahlen, starken Turbulenzen, Rührwerken, Behälterwänden und leitfähigen Einbauten, die instabile oder fehlerhafte Schaltvorgänge verursachen könnten.
Lange Stabelektroden benötigen gegebenenfalls eine mechanische Abstützung, um ein Verbiegen oder Bewegen durch Vibrationen, Turbulenzen oder seitliche Kräfte zu verhindern. Jede Abstützung in der Nähe eines nicht isolierten Messabschnitts muss elektrisch nicht leitend und chemisch beständig sein. Installieren Sie in nicht leitfähigen Tanks eine separate Referenz- beziehungsweise Masseelektrode. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ablagerungen keine benachbarten Elektroden überbrücken können und dass Prozessanschluss, Dichtungswerkstoffe, Verdrahtung und Erdung den Anforderungen der Anwendung entsprechen.
Wie wähle ich den richtigen konduktiven Niveauschalter aus?
Für die Auswahl eines konduktiven Niveauschalters mit zuverlässigem Langzeitbetrieb sind Prozessflüssigkeit, Betriebsbedingungen, Einbausituation und gewünschte Steuerungsfunktion zu bewerten. Wichtige Auswahlkriterien sind:
- Erforderliche Mindestleitfähigkeit der Prozessflüssigkeit: >20 μS/cm; stellen Sie sicher, dass die Prozessflüssigkeit innerhalb des vom Gerät unterstützten Leitfähigkeitsbereichs liegt
- Chemische Beständigkeit aller medienberührten Werkstoffe, einschließlich Elektroden, Isolation, Dichtungen und Prozessanschluss
- Prozessdruck und -temperatur einschließlich der Bedingungen bei Reinigung und Sterilisation
- Elektrodenkonfiguration, Werkstoff, Beschichtung, Länge und Abstand sowie Schutz vor Verbiegen oder Kontakt mit dem Behälter
- Erforderliche Anzahl der Schaltpunkte und Steue
rungsfunktion, beispielsweise Hoch- oder Niedrigstandalarm, Überfüllschutz, Trockenlaufschutz oder Min./Max.-Steuerung - Verfügbarkeit einer separaten Referenz- beziehungsweise Masseelektrode oder einer geeigneten elektrisch verbundenen, unbeschichteten Metallwand des Behälters
- Einbauposition, verfügbarer Einbauraum, Turbulenzen, Schaum, Ablagerungen und mögliche Produktbrücken
- Kompatibilität mit Auswertegerät, Relais, SPS, Versorgungsspannung und benötigtem Ausgangssignal
- Umgebungsbedingungen, Schutzart, Vibration, Feuchtigkeit und gegebenenfalls Ex-Zulassungen
Der Abgleich dieser Parameter mit den technischen Daten des ausgewählten konduktiven KOBOLD Niveauschalters unterstützt zuverlässige Schaltvorgänge, eine lange Lebensdauer und eine sichere Prozesssteuerung.
Weitere Informationen zur Auswahl konduktiver Niveauschalter und zu den technischen Daten erhalten Sie von unseren Experten oder in der jeweiligen Produktdokumentation.
