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FAQ zu Schwimmerschalter

Was ist ein Schwimmerschalter?

Ein Schwimmerschalter ist ein Gerät zur Erfassung und Überwachung des Flüssigkeitsstands in Tanks, Behältern oder Containern. Er ermöglicht eine punktuelle Füllstandsmessung, d. h. er signalisiert, sobald die Flüssigkeit eine bestimmte Höhe erreicht, und erlaubt so die zuverlässige Steuerung von Prozessen wie Befüllen, Entleeren oder Überlaufschutz.

Schwimmerschalter funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Ein Schwimmer bewegt sich mit dem Flüssigkeitsstand und betätigt einen Schalter (mechanisch oder magnetisch), um einen Stromkreis zu öffnen oder zu schließen. Dieses Signal kann zur automatischen Steuerung von Pumpen, Alarmen oder anderen Geräten verwendet werden.

Gängige Arten von Schwimmerschaltern sind:

  • Reed-Schwimmerschalter: Diese Schalter nutzen einen magnetischen Schwimmer zur Betätigung eines Reed-Kontakts. Sie sind üblicherweise als Schließer (NO) oder Öffner (NC) konfiguriert.
  • Mechanische Schwimmerschalter: Diese Schalter nutzen einen Hebel oder einen mechanischen Kontakt, um ein elektrisches Signal auszulösen.

Das Schaltprinzip ist im Allgemeinen unabhängig von den elektrischen Eigenschaften der Flüssigkeit (wie Leitfähigkeit oder Dielektrizitätskonstante). Parameter wie maximaler Druck und maximale Temperatur, Schutzart (IP-Schutzart) und minimale Flüssigkeitsdichte hängen jedoch vom jeweiligen Modell ab und müssen für jede Anwendung überprüft werden.

Schwimmerschalter sind in Branchen wie der Wasseraufbereitung, der chemischen Verarbeitung und der Fertigung weit verbreitet und bieten eine zuverlässige und einfache Lösung zur Überwachung des Flüssigkeitsstands.

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Welche verschiedenen Arten von Schwimmerschaltern gibt es und wie wählt man den richtigen aus?

Schwimmerschalter sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die jeweils für spezifische Anwendungen und Installationsanforderungen konzipiert sind.

Zu den Haupttypen gehören

  1. Einpunkt-Schwimmerschalter: Sie dienen zur Erfassung eines einzelnen Flüssigkeitsstands (hoch oder niedrig) in einem Tank oder Behälter. Sie eignen sich ideal für grundlegende Steuerungsfunktionen wie Pumpenautomatisierung, Überlaufschutz oder Trockenlaufschutz.
  2. Mehrpunkt-Schwimmerschalter: Diese Schalter sind dafür ausgelegt, mehrere Füllstandspunkte innerhalb desselben Behälters mithilfe mehrerer Schaltpositionen entlang einer Schaftstange zu erfassen. Sie eignen sich für Anwendungen, die mehrere Signale erfordern, wie beispielsweise mehrstufige Regelungs- oder Alarmsysteme.
  3. Kabelgebundene Schwimmerschalter: Diese Schalter, die häufig in offenen Tanks, Sammelbecken oder Abwasseranlagen eingesetzt werden, schwimmen frei und werden durch den Neigungswinkel aktiviert. Sie eignen sich gut für raue Umgebungen und den Umgang mit großen Flüssigkeitsmengen.

So wählen Sie den richtigen Schwimmerschalter aus:

Die Auswahl des geeigneten Schwimmerschalters hängt von mehreren Schlüsselfaktoren ab:

  • Montage und Installation: Wählen Sie je nach Tankkonfiguration zwischen Ausführungen für die Montage von oben, von der Seite oder mit Kabel.
  • Flüssigkeitseigenschaften: Stellen Sie die Materialverträglichkeit sicher und berücksichtigen Sie Faktoren wie Korrosion, Viskosität, Ablagerungen oder Feststoffe, die die Schwimmerbewegung beeinflussen könnten.
  • Minimale Flüssigkeitsdichte: Für einen ordnungsgemäßen Betrieb ist ausreichender Auftrieb erforderlich, der je nach Modell variiert.
  • Elektrische Leistung: Wählen Sie den richtigen Schalttyp (z. B. Reed-Kontakt oder mechanischer Schalter) und überprüfen Sie die Belastbarkeit.
  • Betriebsbedingungen: Überprüfen Sie Druck, Temperatur und Schutzart (IP-Schutzklasse).
  • Zertifizierungen: Für explosionsgefährdete Bereiche muss sichergestellt werden, dass das gewählte Modell die erforderlichen Zulassungen erfüllt.
Was sind die gängigen Anwendungsgebiete von Schwimmerschaltern?

Schwimmerschalter werden in verschiedenen industriellen und gewerblichen Anwendungen zur Überwachung und Regelung von Flüssigkeitsständen in offenen und geschlossenen Behältern eingesetzt. Als Punktniveauschalter gewährleisten sie ein zuverlässiges Schalten bei vordefinierten Flüssigkeitsständen.

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Überwachung von Mindest- und Höchstständen: Sicherstellung, dass Flüssigkeiten kritische Füllstände nicht unterschreiten oder überschreiten, um Anlagen zu schützen und die Prozessstabilität zu gewährleisten.
  • Pumpensteuerung (Start/Stopp): Wird häufig in Zwei-Punkt-Steuerungssystemen eingesetzt, bei denen ein Schalter die Pumpe aktiviert (niedriger Füllstand) und ein anderer sie stoppt (hoher Füllstand), um Trockenlauf oder Überlaufen zu verhindern.
  • Überlauf- und Trockenlaufschutz: Auslösen von Alarmen oder Abschalten von Systemen bei Auftreten unsicherer Zustände.
  • Alarmsysteme: Ausgabe von Warnmeldungen bei hohem oder niedrigem Füllstand in Lagertanks, Sammelbecken oder Prozessbehältern.
  • Mehrpunkt-Füllstandserfassung: Einsatz mehrerer Schalter in einem einzigen Tank zur Steuerung von mehrstufigen Prozessen oder zur Überwachung mehrerer Prozessbedingungen.
  • Anwendungen in beengten Installationen: Geeignet für die Seitenmontage oder Installationen, bei denen der Platz oder die Tankkonstruktion andere Messmethoden einschränkt.
  • Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen: Je nach Material und Bauart können Schwimmerschalter in der Wasseraufbereitung, der chemischen Verarbeitung, in Abwassersystemen und anderen Umgebungen mit aggressiven, kontaminierten oder viskosen Flüssigkeiten eingesetzt werden.

Schwimmerschalter sind in erster Linie Grenzwertschalter und bieten eine einfache, zuverlässige und kostengünstige Lösung für die Überwachung und Steuerung des Flüssigkeitsstands, wenn keine kontinuierliche Messung erforderlich ist.

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Wie funktioniert ein Schwimmerschalter?

Ein Schwimmerschalter funktioniert durch die Bewegung und Position eines Schwimmkörpers in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand. Steigt oder sinkt der Flüssigkeitsstand, bewegt sich der Schwimmkörper entsprechend und löst so einen internen Schaltmechanismus aus.

Je nach Ausführung umfasst das Funktionsprinzip typischerweise Folgendes:

  • Ein Schwimmer (Kugel oder Zylinder), der mit dem Flüssigkeitsspiegel auf- und absteigt.
  • Einen integrierten Mikroschalter oder Reedkontakt, der üblicherweise als Wechselkontakt (SPDT) ausgeführt ist und als Schließer (N/O) oder Öffner (N/C) konfiguriert werden kann.
  • Ein Schaltvorgang, der stattfindet, wenn der Schwimmer eine definierte horizontale Position erreicht oder von ihr abweicht.

In fortschrittlichen Ausführungen wie dem KOBOLD NGS stößt der Schwimmermagnet einen gegenüberliegenden Magneten ab und erzeugt so einen Schnapp-Effekt, der über einen Stößel einen Mikroschalter betätigt, sodass selbst kleine Füllstandsänderungen erfasst werden können.

Der Schaltpunkt kann je nach Installationsmethode angepasst werden:

  • Durch Positionierung des Schalters auf der gewünschten Höhe (seitliche Montage).
  • Durch Kabelklemmen zum Einstellen des erforderlichen Niveaus.
  • Durch den Einsatz von Ausgleichsgewichten bei Deckenmontage zur Stabilisierung der Schaltposition.

Dank dieses einfachen, aber effektiven Mechanismus eignen sich Schwimmerschalter für die präzise Füllstandserfassung und -regelung in einer Vielzahl industrieller Anwendungen.

Für die richtige Auswahl und technischen Support, wenden Sie sich bitte an unseren Ingenieur.

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Welche Funktion hat ein Schwimmerschalter?

Die Hauptfunktion eines Schwimmerschalters besteht darin, Flüssigkeitsstände in Tanks, Behältern oder Containern zu überwachen und zu steuern, indem diskrete (Ein/Aus-)Schaltsignale bei vordefinierten Füllständen bereitgestellt werden.

Schwimmerschalter können:

  • Erfassung minimaler und maximaler Flüssigkeitsstände zur Gewährleistung eines sicheren und effizienten Betriebs.
  • Alarme auslösen oder Geräte wie Pumpen, Ventile oder Anzeigen automatisch steuern.
  • Unterstützung der Ein- oder Mehrpunkt-Pegelerkennung mit einem oder mehreren Schaltpunkten, je nach Ausführung.
  • Automatisierte Steuerungssysteme ermöglichen, wie z. B. das Starten/Stoppen von Pumpen zur Überlaufverhinderung oder zum Trockenlaufschutz.

Schwimmerschalter funktionieren nach dem Prinzip der Bewegung eines Schwimmers, der bei Änderung des Flüssigkeitsstands einen mechanischen oder magnetischen Schalter betätigt.

Sie sind für den Betrieb innerhalb festgelegter Grenzen ausgelegt, darunter Druck, Temperatur, Schutzart (IP-Schutzklasse) ,Mindestdichte der Flüssigkeit und Materialverträglichkeit, die für jede Anwendung überprüft werden müssen.

Welche Medientypen können Schwimmerschalter überwachen?

Schwimmerschalter können zur Überwachung einer breiten Palette von Flüssigkeiten in industriellen und kommerziellen Anwendungen eingesetzt werden.

Typische Medien sind:

  1. Wasser und Abwasser
  2. Öle und Industrieflüssigkeiten
  3. Ätzende oder chemisch aggressive Flüssigkeiten (wie Säuren, Laugen und Lösungsmittel)
  4. Heiße oder hochtemperierte Flüssigkeiten
  5. Verschmutzte, viskose oder kontaminierte Medien

Die Eignung eines Schwimmerschalters hängt von der korrekten Auswahl anhand der Anwendungsbedingungen ab. Zu den wichtigsten Aspekten zählen:

●    Materialverträglichkeit: Die medienberührenden Teile müssen mit der Flüssigkeit kompatibel sein (z. B. Polypropylen, PTFE oder Edelstahl).
●    Minimale Flüssigkeitsdichte: Die Flüssigkeit muss ausreichend Auftrieb bieten, damit der Schwimmer richtig funktioniert.
●    Vorhandensein von Feststoffen oder Ablagerungen: Starke Verunreinigungen, Ablagerungen oder klebrige Medien können die Schwimmbewegung einschränken und die Leistung beeinträchtigen.
●    Betriebsbedingungen: Temperatur, Druck und Umwelteinflüsse müssen innerhalb der vorgegebenen Grenzen des gewählten Modells liegen.

Schwimmerschalter bieten eine zuverlässige Lösung zur Überwachung des Flüssigkeitsstands, wenn Medium und Betriebsbedingungen sorgfältig auf die Gerätekonstruktion abgestimmt sind.

Wie werden Schwimmerschalter verdrahtet (NO/NC/SPDT) und wie schütze ich die Kontakte?

Schwimmerschalter verwenden typischerweise einen Wechselkontakt (SPDT – Single Pole Double Throw), der eine flexible Verdrahtung ermöglicht, entweder.

  • Normalerweise offen (NO): Der Stromkreis schließt, sobald der Schwimmer den eingestellten Pegel erreicht.
  • Normalerweise geschlossen (NC): Der Stromkreis öffnet sich, wenn der Schwimmer den eingestellten Pegel erreicht.

Dadurch kann der Schalter so konfiguriert werden, dass er je nach Bedarf bei steigendem oder fallendem Flüssigkeitsstand aktiviert wird.

Was sind die Vorteile von Schwimmerschaltern?

Schwimmerschalter bieten eine einfache, zuverlässige und kostengünstige Lösung zur punktuellen Füllstandserkennung in einer Vielzahl von Flüssigkeitsüberwachungsanwendungen.

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Einfaches Design: Funktioniert nach einem einfachen mechanischen oder magnetischen Prinzip und benötigt keine komplexe Elektronik.
  • Zuverlässiger Betrieb: Basierend auf bewährter Technologie, bietet sie bei richtiger Auswahl für die jeweilige Anwendung zuverlässige Leistung.
  • Kostengünstige Lösung: Im Allgemeinen sind sie wirtschaftlicher als viele andere Füllstandsmesstechnologien und eignen sich daher sowohl für den grundlegenden als auch für den industriellen Einsatz.
  • Einfache Installation und Integration: Lässt sich problemlos in Steuerungssysteme für Alarme, Pumpensteuerung oder automatisierte Prozesse integrieren.
  • Flexible Konfigurationen: Erhältlich als Einpunkt- oder Mehrpunktversion zur Erfassung unterschiedlicher Flüssigkeitsstände innerhalb desselben Systems.
  • Breites Anwendungsspektrum: Geeignet für verschiedene Flüssigkeiten und Betriebsbedingungen, abhängig von Materialauswahl und Ausführung.
Sind Schwimmerschalter für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet?

Schwimmerschalter können in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, die Eignung hängt jedoch vom jeweiligen Modell und dessen Zertifizierungen ab.

Bestimmte Ausführungen sind mit Zulassungen für den Einsatz in Umgebungen erhältlich, in denen brennbare Gase, Dämpfe oder Stäube auftreten können. Diese Geräte sind so konstruiert, dass sie Zündgefahren durch die Begrenzung von Funken, Wärmeentwicklung und elektrischen Fehlern verhindern.

Bei der Auswahl eines Schwimmerschalters für explosionsgefährdete Bereiche ist Folgendes zu beachten:

  1. Prüfen Sie, ob die erforderliche Zertifizierung (z. B. ATEX, IECEx) für die jeweilige Anwendung und Zoneneinteilung erforderlich ist.
  2. Prüfen Sie die Kennzeichnung und Dokumentation, um die Einhaltung der Sicherheitsstandards sicherzustellen.
  3. Beachten Sie die Installationsrichtlinien, einschließlich ordnungsgemäßer Erdung, Kabelschutz und, falls erforderlich, Verwendung geeigneter Sicherungen oder Schutzvorrichtungen.
  4. Stellen Sie sicher, dass die elektrischen Parameter (Spannung, Stromstärke, Schaltleistung) innerhalb der zulässigen Grenzwerte liegen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schwimmerschalter nur dann für explosionsgefährdete Bereiche geeignet sind, wenn das gewählte Modell speziell für diesen Einsatz zertifiziert und gemäß den geltenden Sicherheitsbestimmungen installiert wurde. Um den passenden Schalter für Ihre Anwendung zu finden, wenden Sie sich bitte an unsere Experten  oder besuchen Sie uns.

Was sind die Druck- und Temperaturgrenzen von Schwimmerschaltern?

Schwimmerschalter sind so konstruiert, dass sie je nach Modell und Anwendungsanforderungen unter verschiedenen Druck- und Temperaturbedingungen funktionieren.

Typischerweise können diese Schalter Folgendes verarbeiten:

  • Der Druckbereich reicht von 1 bar bis zu 25 bar.
  • Die Temperaturspanne liegt zwischen ca. 85 °C und 250 °C.

Es stehen verschiedene Konfigurationen zur Verfügung, um unterschiedlichen Prozessumgebungen gerecht zu werden, zum Beispiel:

  • Modelle für niedrige Drücke für leichte Anwendungen.
  • Hochtemperaturmodelle für anspruchsvolle industrielle Bedingungen.
  • Hochdruckvarianten für Drucksysteme.

Da die Betriebsgrenzen von der Konstruktion, den Materialien und der Bauweise der jeweiligen Einheit abhängen, ist es wichtig, das geeignete Modell anhand Ihrer spezifischen Anwendungsparameter auszuwählen.

Notiz: Spezifikationen wie maximaler Druck (Pmax) und maximale Temperatur (Tmax) variieren von Modell zu Modell. Für eine präzise Auswahl und detaillierte technische Informationen wird empfohlen, einen Fachmann zu konsultieren oder die Produktdokumentation zu Rate zu ziehen.

Welche Materialien werden in Schwimmerschaltern verwendet?

Schwimmerschalter werden aus einer Reihe von Materialien hergestellt, um die Kompatibilität mit verschiedenen Flüssigkeiten, Betriebsbedingungen und industriellen Umgebungen zu gewährleisten.

Zu den üblicherweise verwendeten Materialien gehören:

  • Kunststoffe (z. B. Polypropylen, Polyamid): Aufgrund guter Chemikalienbeständigkeit und leichter Bauweise für allgemeine Anwendungen geeignet.
  • Fluorpolymere (z. B. PTFE): Geeignet für stark korrosive oder chemisch aggressive Flüssigkeiten und anspruchsvolle Umgebungen.
  • Elastomerbeschichtete Werkstoffe: Wird in bestimmten Ausführungen eingesetzt, um die Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien zu verbessern und die Lebensdauer zu verlängern.
  • Edelstahl: Bevorzugt für Anwendungen mit hohem Druck, hohen Temperaturen oder wo mechanische Festigkeit und Haltbarkeit erforderlich sind.

Die Materialauswahl hängt von Faktoren wie chemischer Beständigkeit, Temperatur, Druck und Umgebungsbedingungen ab. Um eine langfristige Zuverlässigkeit zu gewährleisten, müssen alle medienberührenden Teile des Geräts, wie Schwimmer, Spindel, Dichtungen und Kabelmaterialien, berücksichtigt werden. Das gewählte Material muss für die spezifische Flüssigkeitszusammensetzung, Konzentration und die Betriebsbedingungen geeignet sein.

Für eine genaue Auswahl und detaillierte Spezifikationen wird empfohlen, einen Experten zu konsultieren oder die Produktdokumentation zu Rate zu ziehen.

Wo werden Schwimmerschalter üblicherweise eingesetzt?

Schwimmerschalter finden breite Anwendung in Branchen, in denen die Überwachung und Regelung des Flüssigkeitsstands für einen sicheren und effizienten Betrieb unerlässlich ist. Ihre einfache Bauweise und Zuverlässigkeit machen sie für eine Vielzahl von Prozessumgebungen geeignet.

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Kraftwerke: Es dient zur Überwachung und Steuerung des Wasser-, Öl- und Chemikalienstands in Kesseln, Lagertanks und Pumpensystemen, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten und Überlaufen oder Trockenlauf zu verhindern.
  • Petrochemische Anlagen und Raffinerien: Es wird in Lagertanks und Druckbehältern installiert, um den Flüssigkeitsstand zu regulieren und so Überfüllung, Leckagen und Prozessunterbrechungen zu verhindern.
  • Chemische Verarbeitungsindustrie: Wird in Reaktoren und Lagertanks eingesetzt, um präzise Chemikalienkonzentrationen aufrechtzuerhalten und so eine gleichbleibende Verarbeitung und die Einhaltung der Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
  • Papier- und Zellstoffindustrie: Wird in Tanks, Sammelbecken und Prozessleitungen bei der Zellstoffwäsche und Papierherstellung eingesetzt, um einen reibungslosen Materialfluss und eine präzise Füllstandskontrolle zu gewährleisten.
  • Zuckerindustrie: Hilft bei der Regulierung der Wasser-, Saft- und Sirupfüllstände in verschiedenen Phasen des Raffinations- und Produktionsprozesses.

Schwimmerschalter eignen sich je nach Modell und Materialverträglichkeit auch für Anwendungen mit aggressiven Medien, hohen Temperaturen oder wechselnden Druckverhältnissen. Für anwendungsspezifische Beratung wenden Sie sich an unsere Anwendungsspezialisten.

Wie wird ein Schwimmerschalter installiert?

Die Installation eines Schwimmerschalters erfordert die korrekte Positionierung, eine sichere Montage und einen ordnungsgemäßen elektrischen Anschluss, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.

Wichtige Installationsrichtlinien umfassen:

  • Gewährleisten Sie eine freie Schwimmbewegung: Der Schwimmer muss sich mit dem Flüssigkeitsstand frei bewegen können. Vermeiden Sie die Installation in der Nähe von Wänden, Rohren oder anderen Hindernissen, die die Bewegung einschränken könnten.
  • Den Schaltpunkt korrekt einstellen: Die  Schaltschwelle kann je nach Schalterdesign mittels Kabelklemmung, Montagehöhe oder Gewichten angepasst werden.
  • Kabelschäden und -belastung vermeiden: Das Kabel darf nicht stark geknickt, gedehnt oder gequetscht werden. Halten Sie den empfohlenen Biegeradius ein und verwenden Sie gegebenenfalls eine geeignete Zugentlastung.
  • Schützen Sie Kabelenden und Verbindungen: Kabelverbindungen und -anschlüsse sollten in einem trockenen, geschützten Gehäuse installiert werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Kabelenden dürfen nicht mit Flüssigkeiten in Berührung kommen, es sei denn, sie sind ausdrücklich dafür ausgelegt.
  • Gewährleisten Sie einen angemessenen Umweltschutz: Verwenden Sie geeignete Anschlussdosen oder Gehäuse mit einer der Installationsumgebung entsprechenden Schutzart (IP-Schutzklasse).

Allgemeine Hinweise zur Installation:

  1. Vermeiden Sie es, den Schalter zu nah an Wänden oder Geräten zu installieren.
  2. Stellen Sie sicher, dass das Kabel fest befestigt ist, um ein Verheddern zu verhindern.
  3. Beachten Sie die Herstellervorgaben hinsichtlich Kabellänge und Betriebsbedingunge.

Eine fachgerechte Installation ist unerlässlich, um Probleme wie Fehlauslösungen, Trockenlauf der Pumpe oder Überlauf zu vermeiden.

Wenden Sie sich für fachkundige Unterstützung und Hilfe bei der korrekten Installation an unseren Ingenieur.

Müssen Schwimmerschalter kalibriert werden?

In den meisten Anwendungen benötigen Schwimmerschalter keine Kalibrierung wie analoge Füllstandsmessumformer. Es handelt sich um mechanische Bauteile, deren Schaltpunkt durch Installationsparameter wie Montageposition, Kabellänge oder Verwendung von Gewichten bestimmt wird.

Statt einer Kalibrierung ist eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme wichtig:

  • Der Schaltpunkt wird während der Installation angepasst.
  • Ein Funktionstest sollte durch Simulation von Flüssigkeitsstandsänderungen durchgeführt werden.
  • Überprüfen Sie das korrekte Schaltverhalten (Öffner/Schließer) und die Reaktion bei den gewünschten Pegeln.

Schwimmerschalter sind für eine einfache Einrichtung und einen zuverlässigen Betrieb ohne die Notwendigkeit einer regelmäßigen Kalibrierung ausgelegt.

Ist bei einem Schwimmerschalter eine Wartung erforderlich?

Schwimmerschalter sind im Allgemeinen so konstruiert, dass sie wartungsarm oder wartungsfrei sind, wodurch sie sich für den Dauerbetrieb in einer Vielzahl industrieller Anwendungen eignen.

In den meisten Fällen ist keine regelmäßige Wartung erforderlich. Um jedoch eine zuverlässige Funktion über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten, werden die folgenden Überprüfungen empfohlen:

  • Regelmäßige Überprüfung der Kabel und Anschlüsse auf Anzeichen von Verschleiß oder Beschädigung.
  • Reinigung der Schwimmer- und Sensorkomponenten bei Ablagerungen durch Prozessmedien oder Verunreinigungen.
  • Beschädigte Bauteile, insbesondere Kabel, müssen umgehend ausgetauscht werden, um Betriebsstörungen oder Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Bei Standardanwendungen ist der Wartungsaufwand minimal. In Umgebungen mit aggressiven Medien, hohen Temperaturen oder starken Ablagerungen können jedoch gelegentliche Reinigungen und Inspektionen erforderlich sein. Der Wartungsaufwand kann je nach Modell, Installationsbedingungen und Einsatzumgebung variieren.

Für modellspezifische Hinweise und fachkundige Unterstützung wenden Sie sich bitte an unseren Techniker, um eine richtige Auswahl und langfristige Leistungsfähigkeit sicherzustellen.

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